Der Großvenediger

Der „höchste Salzburger“ und fünfthöchste Berg in Österreich

Sie möchten sich gerne über den Nationalpark Hohe Tauern im Salzburger Land informieren oder vielfältige Wanderausstellungen besichtigen? Dann sind Sie im Samerhofstall in Neukirchen am Großvenediger genau richtig. Der Samerhofstall ist das Kultur- und Informationszentrum für den Nationalpark Hohe Tauern. Außerdem hat das Zukunftskollegium des Nationalparks hier seinen Sitz.

Der Name stammt daher, dass ein sogenannter Samerhofstall den Saumhändlern in längst vergangener Zeit als Pferdestall diente. Heute finden Sie im gut erhaltenen „Stall“ neben wertvollen Informationen zum Nationalpark Hohe Tauern einen großzügigen Seminarraum vor. Des Weiteren können Sie sich auf Ausstellungen sowie interessante Vorträge im Samerhofstall freuen.

- Der Großvenediger -

Der Großvenediger, die „weltalte Majestät“, ist der stark vergletscherte Hauptgipfel der Venedigergruppe in den Hohen Tauern an der Grenze von Osttirol zu Salzburg. Mit einer Höhe von 3.666m ist er der fünfthöchste Berg in Österreich und der vierthöchste ganz auf österreichischem Gebiet gelegene. Der Name Großvenediger wurde erstmals 1797 in einem Protokoll einer Grenzbeschau erwähnt. Bis dahin war der Berg als Stützerkopf bezeichnet worden. Über die Herkunft des Namens herrscht Unklarheit, so soll er sich von durchziehenden Händlern, den Venedigern, herleiten. Auch die Fernsicht bis nach Venedig ist eine oft erwähnte, aber widerlegte Theorie.Einen ersten Ersteigungsversuch gab es bereits vor 1828 durch Paul Rohregger. Er erreichte die Venedigerscharte aus dem Untersulzbachtal. Am 9. August 1828 scheiterte auf Grund eines Lawinenabgangs eine Expedition von 17 Männern, darunter auch Erzherzog Johann, beim Versuch, den Gipfel zu erreichen.


Erst 40 Jahre nach der Erstbesteigung des Großglockners erreichte am 3. September 1841 eine von Josef Schwab geführte Gruppe den Gipfel. Mit dabei waren u. a. Ignaz von Kürsinger, Paul Rohregger und die Doktoren Anton von Ruthner und Franz Spitaler. Ausgangspunkt der Besteigung war Neukirchen am Großvenediger. Der Weg führte durch das Obersulzbachtal über die Stierlahnerwand. Von den 40 beteiligten Männern erreichten immerhin 26 den Gipfel, die anderen blieben wegen Müdigkeit zurück. Von Kürsinger, der maßgeblich an der Expedition beteiligt war, stammt auch die Bezeichnung weltalte Majestät.

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