Geologische Lehr- und Themenwege
Smaragdweg in der Wildkogel-Arena
Auf dem neuen "Smaragdweg" soll der Wanderer einerseits die landschaftliche Schönheit der Wildkogel-Arena erleben und andererseits Informationen über die Mineralogie und Geologie des Habachtales erhalten. Dabei wurde auf die leichte Verständlichkeit und spielerische Erfahrbarkeit geachtet.
Der Smaragdweg im Nationalpark Hohe Tauern zweigt gleich nach dem Informationshäuschen am Habachtal-Parkplatz in Bramberg vom breiten Fahrweg ab und führt am stäubenden Habach entlang. Am "Grünen Boden" gibt es auf diesem Themen- und Lehrpfad interessante Hinweise auf die wichtigsten Mineralien des Habachtales und die sagenumwobenen Venedigermandln. Beeindruckend schlängelt sich nach der Habachbrücke der Smaragdweg durch ein Quellgebiet mit außergewöhnlich vielen sprudelnden Quellen. Über einen Steg auf einen großen Steinblock mitten im wilden Habach kann man auf diesem Wanderweg die Wildheit des Bergbaches hautnah erfahren. Danach führt der Smaragdweg durch sanftes, leicht bewaldetes Almgebiet. Eine Sagenfigur erzählt die Sage von der Fazenwand. Im Blickfeld des Talschlusses mit seinen leuchtenden Gletschern wird auf anschauliche Art und Weise die Geologie mit den wichtigen Gesteinen des Habachtales dargestellt. Natürlich findet man in der familienfreundlichen Wildkogel-Arena auch einen Kinderspielplatz und Klettermöglichkeiten in der Nähe des kinderfreundlichen Gasthof Enzianhütte.
Den Höhepunkt des Smaragdweges bildet die Mure nahe dem Gasthaus Alpenrose. Hier kann man die Ausrüstung für das Suchen und Waschen nach Smaragden ausleihen. Mit Geduld hat jeder die Chance, hier einen Smaragd zu finden. Die romantisch gelegene Moa-Alm und der kleine Ahornsee bilden vor der einzigartigen Bergkulisse der Wildkogel-Arena den Abschluss des Smaragdweges.
Die Sage von der Fazenwand, Die Geschichte vom Smaragd, Die Geschichte vom Bergkristall
Schaubergwerk Hochfeld - Knappenweg Untersulzbachtal
Um das Jahr 1525 wird der Kupferbergbau im Untersulzbachtal erstmals schriftlich erwäht, 1537 wird in Urkunden bereits die Bezeichnung "Hochfeld" verwendet. Mit Unterbrechungen wurde dort bis 1954 Kupfererz abgebaut. Das Schaubergwerk wurde von 1986 bis 1996 in seinem heutigen Umfang ausgebaut.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Gasthof Schütthof. Von hier wandern Sie ca. 1 Stunde entlang des Knappenweges, vorbei am eindrucksvollen Naturdenkmal "Untersulzbachwasserfall", zum historischen Kupferbergwerk "Hochfeld", eine der umfangreichsten und originellsten Schaubergwerksanlagen Österreichs.
Führungen durch das Schaubergwerk finden von Mitte Mai bis Ende Oktober (Dauer ca. 1 1/2 - 2 Std.) statt. Das Schaubergwerk Hochfeld und der Knappenweg Untersulzbachtal schließen auch die geologische Vielfalt des "Tauernfensters" auf und bieten auch einen Blick in die Mineralienwelt der Hohen Tauern.
Öffnungszeiten:
04.06. - 26.10.2012
täglich außer Samstag
Jeweils um 11.00 und 14.00 Uhr Führungen durch das Bergwerk
Goetheweg in der Wildkogel-Arena
Vom Gasthof Rechtegg mit seiner phantastischen Aussicht auf die Hohen Tauern führt seit 2007 der Goetheweg zum Filzenschartenmoos bzw. zur Trattenbachalm. An den Tafeln der sieben Stationen des Goetheweges sind die "Metamorphose der Pflanze" und "Goethes Farbenlehre" nachvollziehbar. Erleben Sie auf dieser Wanderung die großartige Landschaft der Wildkogel-Arena und einen vielfältigen Naturraum mit "Augen und Gedanken" Goethes. Die Tafeln symbolisieren mit ihren einfachen, künstlerischen zeichenhaften Formen die Entwicklung einer Pflanze.
Goetheweg
Gletscherweg Obersulzbachtal
Wanderer können den Gletscherweg von Neukirchen aus über den Ortsteil Sulzau und dem Obersulzbachtal erreichen. Bis zum Hopffeldboden besteht die Möglichkeit, mit dem Auto zu fahren. Ab Hopffeldboden (Schranke) bis zur Postalm beträgt die Gehzeit 2 - 2 1/2 Stunden. (Nationalparktaxis stehen zur Verfügung - Anmeldung erforderlich). Kurz nach der Postalm beginnt nahe der Obersulzbachhütte der Gletscherweg.
Sie sollten sich für die Wanderung im alpinen Gelände 3 - 4 Stunden Zeit nehmen und auf entsprechende Ausrüstung (entsprechendes Schuhwerk und Bekleidung ...) achten.
Natura Trail Blausee in der Wildkogel-Arena
Am Eingang des Obersulzbachtales befindet sich in einer Waldnische eingebettet der Blausee. Ein durch seine blau-türkisgrüne Farbe beeindruckendes Gewässer im Landschaftsschutzgebiet umgeben von einem malerischen Wald mit Fichten, Tannen, Lärchen und Erlenbestockung. Der kleine See im Nationalpark Hohe Tauern entstand vor rund 100 Jahren, nachdem eine 12 m hohe Geschiebesperre am Obersulzbach errichtet wurde. 1987 wurde die wildromantische Anlage rund um den Blausee durch ein Hochwasser zerstört. 2007 wurde das Naturerholungsgebiet in der Wildkgoel-Arena wieder instand gesetzt und das naturnahe Gewässer ist heute ein wertvoller Lebensraum für eine vielseitige Fauna und Flora.
Energie lehrpfad - Postalm
Eingegliedert inmitten einer einzigartigen Almlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern werden den interessierten Naturliebhabern alternative Energiequellen präsentiert. Derzeit fünf kleine interaktive Stationen mit eigener Stromversorgungsanlage vermitteln wissenschaftliche Informationen auf spannende Art und Weise.
Zu den Stationsthemen gehören die Energieerzeugung anhand von Wasserstoff im Einklang mit der Natur die optimale Verwertung von organischem Abfall zur Produktion von Biogas, die Produktion von Wasserkraft, die Umwandlung von Strahlungsenergie in elektrische Energie sowie die Umwandlung von Sonnenenergie in Wärme.
Neu errichteter Seminarbereich – Möglichkeit für Tages- oder Mehrtagesseminare. 30 Plätze bei reiner Bestuhlung bzw. 16 Plätze bei Anordnung mit Tischen. Modern ausgestattet mit TV und Flatscreens, Beamer, Flipchart...
Weitere Informationen finden Sie hier...
Pomarium in Bramberg
Kommerziell erfolgreicher Obstanbau ist im Pinzgau seit über 150 Jahren nachweisbar, besonders Bramberg nimmt bei der Kultivierung der "Alten Sorten" Zwiebler, Borsdorfer, Weinling und Spitzling eine herausragende Stellung ein. Das heutige, in dieser Form und Größe im Oberpinzgau einmalige, Pomarium beim Reitlbauern in der Wildkogel-Arena ist ein direktes Resultat jener Entwicklung.
In der, sowohl aus ökologischer als auch aus landschaftsformender Sicht wertvollen Streuobstanlage, blieben die alten Sorten erhalten, durch die Pflanzung neuer Bäume wuchs die Formensprache des Gartens und die Vielfalt der Ernte.
Die Anlage ist ganzjährig frei zugänglich, diverse Verbeserungen und aktualisierte Schautafeln mit Hintergrundwissen zu Züchter, Züchtung und mit Informationen zu Baum und Frucht machen einen Besuch zum Erlebnis. Ein direkt im Garten liegendes Bienenhaus zeigt anschaulich den Zusammenhang zwischen erfolgreichem Obstbau und den sprichwörtlich fleißigen Insekten.
Bio-Kratergarten in Bramberg
Ein Platz zum Schauen, Staunen und Lernen ist der von Rosemarie und Hans Möschl nach dem Salzachhochwasser 2005, angelegte Kratergarten im Bramberger Ortsteil Schönbach. Die Struktur der Anlage, ihre Ausrichtung nach Süden, die Geländestufen, das Wasser und natürlich die Bepflanzung folgen den grundlegenden Ideen der Permakultur. Dieses, vom australischen Alternativnobelpreisträger Bill Mollison entwickelte integrierten System, bestehend aus Landwirtschaft, Gartenbau, Architektur, Ökologie und Finanzmanagement hat einen ganzheitlichen Ansatz.
Der Kratergarten soll in diesem Sinn als naturnaher Kreislauf bestehen, die Pflanzen, vom einjährigen Salat bis zu den über neunzig Obstbäumen am oberen Kraterrand beeinflussen sich gegenseitig und profitieren voneinander.
Neukirchen: KapellenWeg für einen Tag
Neun Ruhe- und Kraftplätze in der Urlaubs-Arena Wildkogel
In Neukirchen am Großvenediger gibt es einen besonderen Weg, wo sich Irdisches und Himmlisches berühren, egal ob im tief verschneiten Winter oder im saftig grünen Sommer. Wer den Alltag hinter sich lässt und sich auf die Tour begibt, der kann sich zu jeder Jahreszeit stärken und zur Ruhe kommen. Beim neuen Neukirchner Kapellenweg merken Wandernde nichts von Hektik und Trubel unserer Zeit. Nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Die Route führt durch wunderschöne Ortsteile wie die Venedigersiedlung, Rosental und Sulzau. Sie lädt zum Entschleunigen ein und führt dabei an neun Kapellen vorbei. Diese unterscheiden sich stark voneinander. Die Kirche im Neukirchner Ortszentrum wurde 1243 erstmals urkundlich erwähnt. Die Gnadenstatue auf dem Hochaltar „Unserer lieben Frau von Neukirchen“ war bis zum ersten Weltkrieg ein beliebtes Pilgerziel mit bis zu 1.800 Menschen zum Rosenkranzfest. Die Schlosskapelle unterhalb des Schlosses Neukirchen wurde 2004 restauriert und bietet einen schönen Ausblick auf das Ortszentrum. Die Hubertuskapelle wurde 1991 errichtet und ist alljährlich Treffpunkt der heimischen Jägerschaft zur Hubertusandacht. Auch in Eigenregie errichtete Kirchlein liegen auf dem Rundweg, wie die Christophoruskapelle. Die Steine der Außenfassade stammen aus dem Krimmler Achen- und Habachtal, der Altar aus Mineralien sticht so manchem Steinfreund ins Auge. Auch kulinarisch ist für Jung und Alt auf dem Rundweg über Wiesen, Wälder, kleine Anhöhen mit wunderbarem Blick auf die Hohen Tauern sowie die Pinzgauer Grasberge gedacht. Kulinarische Freuden aus dem Pinzgauer Kochtopf warten beim Hotel Hubertus an der Hubertuskapelle, dem Gasthof Venedigerblick an der Krausenkapelle, dem Gasthof Friedburg an der Christophoruskapelle sowie dem Gasthof Siggen an der Siggkapelle.
Gehzeit: ca. 4 - 41/2 Stunden
Mehr Informationen zu Pilgerwegen hier:
Pilgerwege
Pilgerwege in Salzburg
























