Faszination Paragleiten

Der Traum vom Fliegen wohnt uns wohl allen inne. In der Wildkogel-Arena kann man sich diesen Traum ein großes Stück weit erfüllen. Denn mit einem erfahrenen Piloten hebt man bei einem Tandem-Paragleitflug sanft vom Gipfel des Wildkogels ab und ist nach wenigen Schritten mittendrin, in der Faszination Paragleiten.
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Wir stehen am Startgelände unter dem Gipfel des Wildkogels. Ein atemberaubendes Panorama verschlägt mir den Atem, während ich vom Tandempiloten sicher in mein Fluggeschirr geschnallt werde. Der bunte Gleitschirm liegt ausgebreitet hinter uns und ich beobachte die Vögel, die hoch über unseren Köpfen in der Thermik gleiten. Ich kann es kaum glauben, dass ich bald mit ihnen fliegen werde. Nochmals überprüft mein erfahrener Pilot alle Gurte und gibt mir die letzten Anweisungen: „Auf ,los’ fängst du an zu laufen. Nicht stoppen – immer weiterlaufen, bis uns der Schirm trägt und wir vom Boden abgehoben haben.“Gleitschirm 2

Auf Augenhöhe mit Bussard & Co

Mein Adrenalinspiegel steigt nun und mein Herz pocht, als wäre ich bereits viele Kilometer gelaufen. Beruhigend legt mir mein Pilot die Hand auf die Schulter und kopfnickend gebe ich mein OK – ich bin bereit! Kraftvoll zieht er mit einer schwungvollen Bewegung den Schirm auf und zeitgleich kommt sein Kommando: „Los!“
Gleitschirm Pulk
”Laufen, laufen, weiterlaufen“, konzentriere ich mich Schritt für Schritt und plötzlich merke ich, wie meine Beine ins Leere treten. Wir sind abgehoben! Nur noch das Pfeifen des Windes und das leise Piepsen des Höhenmessers sind zu hören. Überwältigt setze ich mich wie vorher besprochen ins Gurtzeug und entspanne. Jetzt bin ich auf Augenhöhe mit den zuvor neidvoll beobachteten Bussarden, in der Ferne glänzen die Gletscher und tief unter mir sehe ich die Orte Neukirchen und Bramberg. Ich kann mich nicht sattsehen und mit jedem Moment erblicken meine Augen neue Perspektiven und die Landschaft unter mir gleitet langsam vorbei. Die Thermik trägt uns sanft und der Fahrtwind umspielt mein lächelndes Gesicht. Dort, in einiger Entfernung am Grat eines Berges, glaube ich eine äsende Gams zu erkennen. Wanderer winken uns zu, während wir das Gipfelplateau des Wildkogels umkreisen und die Fahrzeuge auf der Straße tief unter uns wirken wie Spielzeug-Autos. Die Zeit vergeht wie im Flug und langsam nähern wir uns dem Landeplatz. Sanft setzen wir auf, und während das Grinsen nicht aus meinem Gesicht will, drängt sich ein Gedanke in mein Bewusstsein: „Nur selber fliegen kann noch schöner sein!“

Local Stefan Rainer

Diesem Gedanken stimmt natürlich auch einer der Einheimischzu, mit dem ich mich nach meinem Flug treffe. Stefan Rainer aus Bramberg ist bereits von Kindesbeinen an in der Luft. Sein Vater ist seit den Anfängen des Paragleitens begeisterter Flieger und ist noch heute als Tandempilot für die Flugschule in Bramberg im Einsatz. „Kaum konnte ich gehen, nahm mich mein Vater auch schon zu Tandemflügen mit. Mir wurde die Faszination Paragleiten also fast mit der Muttermilch mitgegeben. Ich konnte es kaum erwarten, selbst zu fliegen und mit 15 Jahren machte ich meinen Schein“, erinnert sich der 28-Jährige.

Die große Freiheit, das ist es, was die Faszination für Stefan Rainer und viele seiner Kollegen ausmacht und er schwärmt: „Du bist nicht an Wege gebunden und kannst unglaubliche Distanzen zurücklegen. Keiner gibt dir die Richtung vor, die du einzuschlagen hast. Du orientierst dich lediglich an der Thermik“, erklärt er mit leuchtenden Augen und fügt hinzu: „Man lernt seine Heimat bei einem Flug ganz neu kennen. Die gesamte Geographie erfasst man erst, wenn man darüber hinwegfliegt. Für mich war das Fliegen immer schon eine gute Möglichkeit abzuschalten und die Dimensionen zu wechseln. Ich liebe auch Langstreckenflüge. Dafür ist der Pinzgau, durch seine Gebirgsketten und natürlichen Begebenheiten, weitum als ein wahres Eldorado bekannt. Mit seinen 2.100m Höhe ist der Wildkogel immer wieder ein beliebter Ausgangspunkt für Rekordflüge und zahlreiche Hobbyflieger tummeln sich im Sommer auf dem Startplatz. Im Jahr 1999 wurde hier auch die Paragleit-Weltmeisterschaft ausgetragen. “

Paragleiten ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit, doch erfordert aber auch mentale Stärke und Fitness, denn Fliegen ist immer dynamisch. „Man ist ständig in Bewegung und auch Entscheidungen müssen im Moment gefällt werden“, erklärt mir der Local. An mentaler und körperlicher Fitness mangelt es Stefan Rainer keinesfalls, denn hauptberuflich ist der Bramberger Mental-Trainer und Videoproduzent und zu seinen Hobbys zählen auch Freerunning und Parkour. Für alle erfahrenen Piloten, die die perfekte Lage des Wildkogels für ihre Starts nutzen, bedeutet das Fliegen im Nationalpark Hohe Tauern aber auch Verantwortung, wie Stefan Rainer erklärt: „Es gibt Zonen, die von den Paragleitern nicht beflogen werden, weil sie Schutzbereiche für Adler und andere Wildarten darstellen. Diese Flugverbotszonen wurden vom Nationalpark mit den Gleitschirmfliegern vereinbart und können auf unserer Vereinshomepage der Wildkogelfalken unter www.wildkogelfalken.at eingesehen werden. Auch die Flugschule in Bramberg gibt natürlich gern darüber Auskunft.“

Gleitschirm3Einfach abgehoben!

Wer diese Faszination selbst in seinem Urlaub in der Wildkogel-Arena erleben möchte, der wendet sich einfach an die „Flugschule Pinzgau“ in Bramberg. Franz Voithofer mit seinem Team aus erfahrenen und staatlich geprüften Tandempiloten und Fluglehrern erfüllen den Traum vom Fliegen. Und wer nach seinem ersten Flug vom Paragleit-Virus infiziert wurde, bucht am besten gleich seinen Schnupperkurs am Übungsgelände in Bramberg oder Neukirchen. Bei dieser Ausbildung stehen Fluglehrer mit Rat und Tat zur Seite und schnell hebt man ab und findet sich rasch im ungewohnten Element Luft zurecht.

www.flugschule-pinzgau.at

Erfolgreicher Gipfelsturm – der Venediger Rush ist im Ziel

150 Kilometer auf dem Rad durchs Salzburger Land, dazu rund 3000 Höhenmeter zu Fuß und auf Tourenski: 38 Sportler feiern den Gipfelsieg am Großvenediger.
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Im Ziel des Venediger Rush sitzen 38 Sportler und lassen sich feiern, die müden Augen strahlend vor Glück. Sie haben große Siege errungen: Über die lange wellige Radstrecke von Salzburg nach Neukirchen am Großvenediger, über den harten langen Anstieg zum Gipfel des höchsten Salzburgers, über sich selber. Donnerstag früh Punkt sechs Uhr hatte Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl vor dem Hotel Untersberg in Grödig bei Salzburg den Startschuss zur zweiten Auflage des Venediger Rush gegeben. Die wellige Radstrecke mit 1.200 Höhenmetern führte das Feld über Bischofshofen nach Kaprun. Dort stärkten sich die Rusher bei einer Jause im Hotel Alpenhaus, bevor es entlang der Salzach nach Neukirchen am Großvenediger ging.
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Hier wechselten die Starter am Gasthof Siggen vom Fahrrad auf die Laufschuhe. Zu Fuß ging der Rush weiter bis zur Schneegrenze. Ab 1700 m wurden die Ski angeschnallt und der letzte Abschnitt des Tages in Angriff genommen: Der Anstieg zur Kürsinger Hütte.
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Auch der zweite Tag beginnt früh beim Venediger Rush. Um sieben macht sich das Feld des Rush an den Gipfelsturm. Spätestens jetzt ist der Wettkampfgedanke endgültig kein Thema mehr – In Seilschaften geht es nur noch um das gemeinsame Bergerlebnis. Staatlich geprüfte Bergführer übernehmen die Führung und geleiten die Sportler sicher über Gletscher und Gipfelgrad. Den Gipfel erreichen die Teilnehmer dann um 10:15 Uhr. Und auch wenn ihnen heuer der Panoramablick über die Hohen Tauern verwehrt wird – die Freude über den großartigen Erfolg ist förmlich zu greifen.
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Auch Helma Tobies, eine von zwei Frauen, die den Venediger Rush gemeistert haben, ist begeistert: „Ich bin noch nie so lange auf dem Rad gesessen, habe noch keine so lange und so hohe Skitour gemacht und der Venediger ist der höchste Gipfel, den ich je bestiegen habe – jetzt fühlt es sich einfach nur toll an. Ich bin glücklich“.
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Auch Veranstalter und Rush-Erfinder Hans Peter Kreidl ist mehr als zufrieden mit dem Event: „Uns geht es nicht um den schnellen Konsum oder um wilde Rekorde. Wir wollen die Schönheit unserer Heimat zeigen und die Menschen beim Sport zusammenbringen – das hat auch heuer wieder sehr gut geklappt“.
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Die Events der Rush-Serie vereinen die Sportarten des Frühjahrs zu einer einzigartigen Herausforderung: Radfahren, Berglauf und Skitourengehen. Dabei bringen die Teilnehmer sportliche Höchstleistungen. Doch nicht der Wettkampf steht im Vordergrund. Viel wichtiger sind das sportliche Miteinander, das Natur- und Kulturerlebnis, die Kameradschaft.

Alle Infos und Bilder zum Event unter www.venediger-rush.at

Künstler in der Akademie Wildkogel

Vom Schrott zum Kunstwerk

„Wir legen Wert auf Vielseitigkeit, jeder – egal ob traditionell oder unkonventionell – soll sich bei unserem Kursangebot seine Nische finden“, erzählt Nina Winkler. So sind auch Kurse wie „Schrott abstrakt“ oder „Schnitzen mit der Kettensäge“ im über 100 Seiten dicken Kursprogramm mit 100 Workshops zu finden. „Der ,Schrott abstrakt‘-Kurs stand 2013 zuletzt am Programm und vom lokalen Schrottplatz organisierten wir an die zwei Tonnen Material, das auf das Wildkogelhaus geliefert wurde. Für den Kettensägenschnitzkurs, bei dem schnittfeste Hosen, Helm und Ohrenschützer selbst mitzubringen sind, werden riesige Stämme von über 2,40 m Höhe und 80 cm Durchmesser verarbeitet. Da kommen auch absolute Quereinsteiger auf den Kunst-Geschmack!“, weiß die Neukirchnerin lachend zu berichten.
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Doppeltes Jubiläum!

Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum glänzt seit der Wintersaison eine goldene Gondel an den Wildkogelbahnen und transportiert staunende Gäste auf den Berg. Vergoldungsmeister Dietmar E. Feldmann, selbst Dozent in der Akademie Wildkogel, sorgte mit über 1.000 Blatt 24-karätigem Doppelgold für diesen funkelnden Werbeträger und die wohl weltweit einzige 24-Karat vergoldete Skiliftgondel.
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Und weil nicht nur die Akademie Wildkogel Geburtstag feiert, sondern gleichzeitig auch Familie Hutter ihr 30-jähriges Jubiläum als Besitzer des Wildkogelhauses begeht, gibt es in diesem Sommer ein weiteres Highlight. Als gemeinsames Geburtstagsgeschenk gibt es am 3. Oktober eine Neuauflage des rekordverdächtigen „Heli-Painting“ am Wildkogelhaus. Dabei wird, wie bereits bei der Premiere im Jahr 2009, mit einem überdimensionalen Pinsel aus einem Helikopter auf riesigen Leinwänden gemalt. Ein spektakuläres Schauspiel, das man sich auch als Nicht-Kursteilnehmer kaum entgehen lassen sollte!

Kunstluft schnuppern

Wer Lust bekommen hat, an einem der Workshops teilzunehmen, informiert sich unter www.akademie-wildkogel.de über die Kurse, die von Ende Mai bis Mitte Oktober stattfinden, oder fordert einfach unverbindlich einen Katalog an. Unter dem You-Tube-Channel „Akademie-Wildkogel“ kann man einige Videos mit Impressionen aus den vergangenen Kursen sehen.

www.akademie-wildkogel.de

No Risk Festival

Ab Mittwoch (06.-09.05.205)  läuft das 2. NO RISK MUSIKFESTIVAL, dieses Mal unter dem Motto – Rock, Blues & SingSongwriter. An dieser Stelle nochmals ganz GROSZEN DANK an das Gandler’sche „No Risk“ Unternehmen in Mittersill. Ohne Walters Zuwendung wäre es unmöglich ein Festival dieser Güte abzuhalten.

Aber Geld allein macht noch kein großes Ganzes. Dazu bedürfen wir Ihrer Zeit bzw. Ihres Erscheinens. Es ist immer ein Geben und Nehmen im Leben……wer aufmerksam durch den Tag geht, ist sich dessen ohnehin bewusst, wer das Weltgeschehen verfolgt, sieht, wohin „nur“ nehmen führt.

Nützen Sie das außergewöhnliche Angebot, tun Sie sich selbst Gutes.
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Gemeinsam zu Sieg!

Der Venedigerweg im Obersulzbachtal ist für den Zipfer Tourismuspreis 2015 nominiert.
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Bitte fleißig mitvoten von Mittwoch 29.04.2015 00.00 Uhr bis Mittwoch 06.05.2015 um 12.00 Uhr.

Telefon Nummer: 0800 – 214001 – 02

Das Projekt mit den meisten Anurfen gewinnt:
Gemeinsam können wir siegen.
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Je Nummer kann ein Anruf pro Stunde abgegeben werden!
Vielen Dank! Tourismusverband Neukirchen am Großvenediger.

Die Akademie Wildkogel

Für alle Pinselschwinger, Farbpaletten-Jongleure, Kettensägen-Artisten, Hobby-Steinmetze, Gips-Modellierer – oder für alle jene, die aus einer Vielzahl kreativer Workshops in einzigartigen Ateliers erstmals ihr künstlerisches Talent kitzeln möchten.
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Hoch oben am Wildkogelhaus auf 2.005 m, wo die Luft glasklar und die Gedanken freier sind, wo man beim Blick auf die umliegenden Gipfel und das ferne Tal seine Perspektiven neu entdeckt, lässt man sich bei den Kunstkursen von der vielzitierten Muse küssen. Neugierige Anfänger, kreative Quereinsteiger und ambitionierte Künstler werden in Seminaren von A wie Airbrush bis Z wie ZEN-ART-Fotografie von namhaften Kunstexperten in das jeweilige Thema eingeführt. Übernachtet wird direkt am Wildkogelhaus und so steht einem geselligen Après-Kunst-Abend oder eifrigen Atelier-Überstunden nichts im Wege.
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Für alle, denen die Luft am Berg zu dünn oder der Ort Neukirchenmit Einkauf- und Einkehrmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten zu fern ist, gibt es im Tal einen zweiten Kursstandort mit parallelen Angeboten: das ehrwürdige Schloss Hohenneukirchen aus dem 13. Jahrhundert. Das neu renovierte Atelier mit Blick über Neukirchen und auf die schneebedeckten Tauerngipfel bietet jede Menge Platz für künstlerisches Schaffen. Die beiden Kurshotels – Hotel Hubertus und Hotel Garni Pinzgau – sind in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar und die einzigartige Umgebung lädt ein, nicht nur im Atelier, sondern auch draußen im Freien zu arbeiten._DSC0394

 Am Anfang stand der Speckstein

Wenn sich in diesem Sommer erneut die Tore der Akademie Wildkogel öffnen, dann darf man gleich zum Jubiläums-Ständchen anstimmen. Denn genau vor zehn Jahren läuteten mit dem allerersten „Speckstein-Workshop“ im Schloss Hohenneukirchen die Geburtsglocken. Geburtshelfer waren Stephan Nitzl und Hubert Winkler, die auch heute noch gemeinsam mit Nina und Stefan Winkler das Organisations-Kleeblatt der Akademie Wildkogel bilden.

 Der Münchner Stephan Nitzl und Hubert Winkler aus Neukirchen waren damals beide bei der Firma Boesner – einem Unternehmen für Künstlerbedarf – beschäftigt. Firmenintern wurden sie auf diverse Kunst-Schulungen geschickt und nach einem dieser Seminare beschlossen die beiden: Das kann besser funktionieren – wir veranstalten selbst einen Kurs! Hubert Winkler war zuvor 17 Jahre Geschäftsführer der Skihütte Rettenstein am Wildkogel. Als beim ersten Kurs im Jahr 2005 sein ehemaliger Hüttennachbar, Fritz Hutter, Seniorchef des Wildkogelhauses vorbeikam und meinte: „Warum macht ihr denn die Akademie nicht bei mir oben am Berg?“, somitdie perfekte Location für die weiteren Jahre gefunden. Nach dem Umbau des Wildkogelhauses stand auch ein großes lichtdurchflutetes Atelier für die Sommermonate zur Verfügung. „Hatten wir anfangs die Kurse noch in unserer Freizeit organisiert, so gründeten wir vier im Jahr 2008 eine GmbH und Nina und ich arbeiten mittlerweile Vollzeit für die Akademie Wildkogel. Mit der Renovierung des Schloss Hohenneukirchen stand ab 2011 auch eine Parallel-Location im Tal zur Verfügung und unser Kursangebot wurde von Jahr zu Jahr erweitert. Mit der Firma Boesner verbindet uns immer noch eine enge Symbiose. Dadurch können Kursutensilien auch von den Teilnehmern direkt vor Ort in den Ateliers erworben werden“, erzählt Stephan Nitzl aus der Geschichte der Akademie.

Bike-Eldorado Wildkogel-Arena

Auf die Pedale, fertig, los!

Die Wildkogel-Arena bietet ein ausgedehntes Mountainbike-Wegenetz für Touren auf die schönsten Gipfel, über saftige Almen und hinein in die Täler des Nationalparks Hohe Tauern. Auf allen Routen – egal ob auf die Berge oder im Tal – liegen urige Gasthöfe und Hütten, die zu einer Rast bei regionalen Spezialitäten einladen. Eine Brettljause oder Kaiserschmarrn füllt die leeren Kohlehydrat-Speicher rasch wieder auf, und man kann sich frisch gestärkt für die nächsten Höhenmeter in den Sattel schwingen.

Spotguide Neukirchen

Das Tal der Smaragde

Eine wirklich wertvolle Biketour im wahrsten Sinne, denn im Habachtal bei Bramberg befindet sich das einzige Smaragdvorkommen in Europa. Vom Ortsteil Habach führt diese mittelschwere Biketour über einen Güterweg durch Waldgebiete und über Almen ins Habachtal. Auf halber Strecke ins Tal lässt ein kurzes Steilstück den Puls beschleunigen – der „Kramer Bichl“ nach der Überquerung des Habachs. Danach geht es in mittlerer Steigung weiter und vorbei an den Alpengasthöfen Enzian (1.313 m) und Alpenrose (1.440 m) legt man bis zur Moa Alm (1.410 m) lediglich 538 Höhenmeter über 7,3 Kilometer zurück. Die schroffe Schönheit des Tauerntals verzaubert und an der urigen Moa Alm mit ihrem alten Mühlrad erkennt man, wie die Almen vor 100 Jahren bewirtschaftet wurden. Wer unter dem Motto „bike & hike“ die Berge weiter erkunden möchte, lässt sein Rad stehen und wandert noch zweieinhalb Stunden weiter zur Neuen Thüringer Hütte, um dort bei Wirtin Gertraud Aberger vorbeizuschauen.

Das Untersulzbachtal

Keine Smaragde, aber die glitzernden Kristalle der Epidote und spektakuläre Naturschauspiele erwarten die Mountainbiker im benachbarten Untersulzbachtal. Tief schneidet das Tal in die Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern ein und die mittelschwere Tour führt über 10,3 Kilometer von Neukirchen über das Nationalpark-Schaubergwerk Hochfeld bis zur Stockeralm (1.265 m) oder bis zur Finkalm ( 1.380 m). Mäßig steigt die Forststraße an und die erste Rast bietet ein sagenhaftes Naturschauspiel: Der tosende Wasserfall des Untersulzbachs stürzt über zerklüftete Felswände und die feinen Wassertröpfchen hängen wie glitzernde Perlen in der Luft. Weiter geht es zurück am Forstweghinein ins Tauerntal, denn die Stockeralm (1.265 m) und die Finkalm (1.380 m) sind das Ziel dieser Tour. Die herrliche Aussicht und die Ruhe lassen sich am besten auf der sonnigen Terrasse genießen.Tauern Rad Weg 1

Entlang des Tauernradwegs

Wer es gemütlicher liebt, der nutzt den bestens ausgebauten Tauernradweg für landschaftlichen Radgenuss. Die Etappe von Neukirchen oder Bramberg nach Zell am See ist großteils asphaltiert und knapp über 50 Kilometer lang. Wer unterwegs die Lust am Radeln verliert, der steigt bei einer der vielen Haltestellen der Pinzgaubahn einfach mit seinem Rad in den Waggon. Mit der Wildkogel-Card lässt man sich in dieser romantischen Schmalspurbahn sogar kostenlos gemächlich tuckernd wieder zurück an den Ausgangspunkt bringen. www.tauernradweg.at
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Weitere Touren und Infos auf www.wildkogel-arena.at

Bramberger Kristalltage und Mineralien-Info von 17.04. –19.04.2015

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Die Kristalltage und die Mineralien-INFO zählen zu den interessantesten und attraktivsten Mineralienveranstaltungen Österreichs. Genaue Auskunft über die Thematik und die Beginnzeiten der Vorträge kann man dem Internet unter www.mineraliensammler.com entnehmen.

Fr 17.04. / Sa 18.04.
Im Hotel Senningerbräu werden mineralogische Vorträge und Filme gezeigt, die sowohl mineralogisch Interessierte als auch Fachleute ansprechen sollen. Die Kristalltage sind zugleich ein Treffpunkt für Freunde der Mineralien, bei denen im Gespräch Erfahrungen und Neuigkeiten ausgetauscht werden können.

So 19.04.
Bei der jährlichen Mineralien-INFO werden die Mineralien des Landes Salzburgs der Sammelsaison 2014 für einen Tag dem interessierten Publikum gezeigt. Es werden auch historische oder außergewöhnliche Funde gezeigt. Fachleute bestimmen unbekannte Mineralien.

Veranstaltungsort:
Hotel Senningerbräu
Anmerkung: Kristalltage und Mineralien-INFO sind keine Börse – kein Verkauf von Mineralien!

Freeride-Eldorado Wildkogel-Arena

Adrenalin und Endorphin liegen für alle Pedalritter in der Wildkogel-Arena ganz nah beieinander. Action und Glücksgefühle garantieren hier pulstreibende Up-Hills, atemberaubende Downhills oder genussvolle Touren mit Panorama-Garantie durch die Täler des Nationalparks Hohe Tauern. Alle Liebhaber der Stollenreifen – vom schnellen Downhiller, höhenmeterkurbelnden Up-Hiller, ausblicksuchenden Genussradler, komfortablen E-Biker bis hin zum Familienbiker – finden hier ihr ideales Terrain.

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Ritter, folge dem Flow!

Neun Ritter legten den Grundstein der Freeride-Geschichte am Wildkogel. Allerdings keine mittelalterlichen Früherkenner des heutigen Trends, sondern der Freeride-Contest „Nine Knights“ im Jahr 2011 war hier Auslöser des Booms und sorgte für den Bau der gleichnamigen Strecke.

Martin Holzer aus Neukirchen ist Freeride-Experteder ersten Stunde und mit Schaufel und Grabwerkzeug stand er selbst seit der Geburtsstunde des ersten Wildkogeltrails bei den Bauarbeiten mit auf der Strecke. „Der Trail startet direkt bei der Bergstation der Wildkogelbahnen auf 2.100 m – das ermöglicht dank dem Biketransport mitden Gondeln ein kraftschonendes Überwinden der Höhenmeter. Die Sektion bis zur Mittelstation nennt sich ,Nine-Knights-Trail’. Er überzeugt ambitionierte Freerider und Profis durch seinen Flow über 458 Höhenmeter. Die Charakteristik des Trails: ein naturbelassener Singletrail mit viel Panorama! Wiederholungstäter steigen an der Mittelstation gleich wieder in die Gondel, um sich erneut mit den neun Rittern zu battlen“, beschreibt der Neukirchner sein Heimatrevier, das in Talnähe noch weitere Trails bietet.

Servus im Hubertuswald!

Was klingt, wie der Titel eines kitschigen Heimatromans, bezeichnet eine der ersten Freeridestrecken in der Region, wie Martin Holzer verrät: „Die bereits 2008 angelegte ,Servus-Line’ im Hubertuswald am Ortsrand von Neukirchen bietet perfekte Wallrides und Jumps für Profis – ein wahres Slopestyle-Paradies! Aber auch Anfänger können sich dort an ihr nächstes Level herantasten. Parallel dazu, in einem ausgetrockneten Bachbett, befindet sich der ,Channel’. Dieser Trail ist um einiges anspruchsvoller und mit Northshore-Elementen gespickt. Am Ende der ,Servus-Line’ wurde ein eigener Dirtpark mit Kicker- und Table-Line und einem Pumptrack errichtet.“

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Mit Start der Sommersaison dürfen sich die Downhiller und Freerider über ein neues Angebot freuen: Der komplett neu angelegte Wildkogeltrail 2.0! Dieser führt von der Mittelstation bis ins Tal und ersetzt den parallel verlaufenden Originaltrail. „Wir arbeiten hier nicht mit Bagger und Spinne. In reiner Handarbeit wird dieser Trail in den Hang designt, um ihm den wahren Singletrail-Charakter zu geben. Er wird etwas anspruchsvoller als die obere Sektion. Der Wildkogel ist kein Bikepark sondern besticht durch seine natürlichen und langen Singletrails. Das ist es, warum die Freerider dieses Bikerevier lieben!“, verrät Martin Holzer und schwingt sich die Schaufel auf die Schulter, um weiter Stück für Stück diesen neuen Trail zu bearbeiten.
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Hier gehen Umweltschutz und Erholung Hand in Hand

Alpine Pearls

Bei Alpine Pearls gehen Erholung und Umweltschutz Hand in Hand. Urlaubsorte, die zu den “Perlen der Alpen” gehören, engagieren sich für  sanften Tourismus. Sie geben ihren Gästen ein Qualitätsversprechen der  besonderen Art. So können die jeweiligen Alpine-Pearls-Orte umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, und die Urlauber sind vor Ort auch ohne Auto mobil.
Die Mitglieder des 2006 gegründeten, mehrfach ausgezeichneten Vereins bewahren regionaltypische Besonderheiten und Schönheit und setzen auf alternative Energien.
Es wurden die 10 besten der 27 Alpine-Pearls-Orte ausgewählt, in denen neben dem Skifahren auch andere Winteraktivitäten nicht zu kurz kommen.

Text: Monika Neiheisser

Heute erhielten wir das “DSV aktiv – Ski& Sportmagazin” und beim Durchblättern haben wir entdeckt, dass sich Neukirchen am Großvenediger zu den 10 besten Alpine-Pearls-Orten zählen darf.

Die Freude in der Wildkogel-Arena ist groß! :-)

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