Hier gehen Umweltschutz und Erholung Hand in Hand

Alpine Pearls

Bei Alpine Pearls gehen Erholung und Umweltschutz Hand in Hand. Urlaubsorte, die zu den “Perlen der Alpen” gehören, engagieren sich für  sanften Tourismus. Sie geben ihren Gästen ein Qualitätsversprechen der  besonderen Art. So können die jeweiligen Alpine-Pearls-Orte umweltfreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden, und die Urlauber sind vor Ort auch ohne Auto mobil.
Die Mitglieder des 2006 gegründeten, mehrfach ausgezeichneten Vereins bewahren regionaltypische Besonderheiten und Schönheit und setzen auf alternative Energien.
Es wurden die 10 besten der 27 Alpine-Pearls-Orte ausgewählt, in denen neben dem Skifahren auch andere Winteraktivitäten nicht zu kurz kommen.

Text: Monika Neiheisser

Heute erhielten wir das “DSV aktiv – Ski& Sportmagazin” und beim Durchblättern haben wir entdeckt, dass sich Neukirchen am Großvenediger zu den 10 besten Alpine-Pearls-Orten zählen darf.

Die Freude in der Wildkogel-Arena ist groß! :-)

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Skigenuss im Frühling in der Wildkogel-Arena

Im Tal macht sich der Frühling breit, das heißt jedoch noch lange nicht, dass man seine Skier bzw. das Snowboard bereits verstauen soll. Denn jetzt beginnt die perfekte Zeit für den Frühlingsskilauf in der Wildkogel-Arena Neukirchen und Bramberg.
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Frühlingsskilauf statt Solarium

Nicht vergessen!! Die Sonnencreme sollte bei diesem Wetter ein treuer Begleiter sein. Damit man sich keinen Sonnenbrand holt, trägt man am besten gleich morgens die Sonnencreme auf.
Bevor die Sonnenterrassen-Stellung eingenommen wird, wäre es empfehlenswert noch einmal zur Creme zu greifen. :-)

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Sonne und die frische Luft genießen

Das dicke “Einpacken” für den perfekten Skitag hat jetzt ein Ende. Angenehme Temperaturen machen das Frühlingsskifahren am Wildkogel zum puren Genuss. Von der Skibrille wechseln wir jetzt auf die Sonnenbrille und vom Fleece-Pullover zum leichten T-Shirt. Dank der warmen und angenehmen Temperaturen kommt man beim Frühlingsskifahren auch so ins Schwitzen. :-)

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Frühlingsskifahren mit der Schneewalzerpauschale

Wir bitten zum Schneewalzer. Sie werden Sehen, eins, zwei, drei – und schon haben Sie den Dreh raus!
Egal ob Anfänger, Wiedereinsteiger oder Fortgeschritten in der Wildkogel-Arena ist für jeden etwas dabei.
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Als Schneewalzer-Geschenk bekommen Sie den Skikurs gratis oder darf es ein Snowbike-Kurs oder eine Tages-Skitour sein? Vielleicht möchtet Sie aber auch bei einem
Snowboard-Intensiv-Training einmal etwas neues ausprobieren?

Vom 14. März – 28. März 2015 können Sie bei den teilnehmenden Partnerbetrieben die Pauschale buchen und Sie bekommen direkt in Ihrer Unterkunft Ihre Gutscheine für die Bergbahn, den Skikurs und für Ihren Preisnachlass bei den Sportgeschäften bzw. bei der Flugschule in Bramberg.

Gemeinsam Ski- bzw. Snowboardfahren erlernen oder verbessern macht einfach mehr Spaß und nach dem Kurs können Sie mit den Skilehrern gemeinsam noch Aprés-Ski feiern. Jeden Dienstag macht die Skilehrer Musi beim Schweini’s in Neukirchen Stimmung. Ein weiteres Muss ist Aprés Ski beim Alpengasthof Stockenbaum mit dem Tauern Echo jeden Mittwoch und am Donnerstag sorgen Didi & Fritz beim Cafe Fichtenrand für eine tolle Aprés-Ski-Party.
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Haben Sie Ihren nächsten Frühlingsskilauf inklusiv Schneewalzerpauschale in der Wildkogel-Arena bereits gebucht?

Energy Globe Awards 2015 vergeben

Am Donnerstag 5.2.2015 sind im ORF Landesstudio anlässlich der Salzburger Energie-Gala die Energy Globes 2015 und e5-Auszeichnungen für Gemeinden verliehen worden. Der Energy Globe Award zeichnet jährlich herausragende, nachhaltige Projekte im Bereich Umwelt und Energie aus. Die Awards werden in den 5 Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend vergeben.

Das Projekt „Sanft mobil unterwegs mit der Wildkogel-Card“
ging als Sieger in der Kategorie Luft hervor!

Die Wildkogel Card verhilft zu nachhaltigen Urlaubserlebnissen in der Wildkogel-Arena, Neukirchen & Bramberg mit verschiedenen Maßnahmen wie einer sanft mobile Anreise, der Mobilität im Urlaub – ohne Auto und Stress mit ÖFFIS, Wanderbussen sowie (E-)Bikes.

Für den Award können Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Verbesserung der Luft- und Wasserqualität, Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energien oder Bewusstseinsschaffung für diese Bereiche eingereicht werden.

Unsere Umwelt betrifft uns alle – jeder Beitrag für eine lebenswerte Umwelt und nachhaltige Zukunft zählt.
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Auf der Suche nach dem heiligen Trail

Eine Ritterburg, funkelnde Smaragde, dichter Nebel, tiefer Wald, ein verwunschenes Tal mit tosenden Wasserfällen – was uns in der Wildkogel-Arena erwartete, hätte genug Stoff für einen  mittelalterlichen Abenteuerroman geboten. Eine 6,5km lange, 1200hm tiefe Freeride-Abfahrt, gebaut von Bikeprofis, befahren von den besten Freeride-Mountainbikern der Welt, kinderleicht zu erreichen dank Seilbahn? Das klingt dann doch eher nach  modernem Bikermärchen. Beides zusammen ergibt die Verbindung, die unseren Tag in den Bergen um Neukirchen und Bramberg zu einer Mischung aus feinstem Downhillvergnügen und spektakulärem Naturerlebnis werden ließ.
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10h – Wir verlassen die Gondel, laden die Bikes aus und treten hinaus in den dichten
Nebel. Die Wildkogelbahnbahn hat uns auf 2100m Höhe befördert, die Aussicht auf
Großvenediger müssen wir uns heute allerdings hinzufantasieren. Dafür lassen sich
zwischen den Nebelschwaden langsam die Umrisse einer hölzernen Burg ausmachen
– Überreste nicht etwa aus dem letzten Jahrtausend, sondern aus den Jahren 2011 und 2012, in denen das Suzuki Nine Knights Events die besten Freerider der Welt an
den Wildkogel lockte. Fast jeder kennt die Bilder von Backflips und No-Handern, die
Lacondeguy und Co. vor der spektakulären Kulisse hier gezogen haben. Das Event zeugt davon, auf welch hohem und internationalem Niveau das Freeriden hier gelebt wurde– und wird! Denn der Nine Knights Trail, erschaffen anlässlich des Contests, wird weiterhin gepflegt und dem Publikum so ein erstklassiger Freeridetrail zugänglich gemacht. Uns präsentiert sich dieser heute von seiner authentischsten Seite: nass, schlammig, rutschig. Oberhalb der Baumgrenze schlängelt sich der Trail noch über loses Geröll und verblockte Steinpassagen durch die steilen Wiesenhänge. Im Wald beginnt sich auch der Untergrund zu verändern und die nun engen, wurzeldurchsetzten Kurven werden bei der Nässe zu einer echten Herausforderung. Vorderbremse auf und Laufen lassen jetzt hier alles, wer seinem Bike vertraut wird mit einem Flowerlebnis der Extraklasse verwöhnt. Wir rutschen, schlittern und driften durch den matschigen Waldboden, Dreck spritzt uns ins Gesicht, es ist herrlich. Kurz vor der Talstation biegen wir in den Servus Trail, den Tibor Simai und Andi Wittmann mit zahlreichen Anliegern und Northshore-Elementen zu einem kleinen Slopestyleparadies ausgebaut haben. Einige der Drops umfahren wir mit einer gehörigen Portion Respekt, über die kleineren Brücken und Stufen fliegen wir dafür mit viel Airtime zurück Richtung Ausgangspunkt.
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12h – Wir sind uns einig, dass wir auch den Rest des Tages gut und gern auf dem Nine
Knights Trail zubringen könnten, aber unser Hotelier und Mountainbiker der ersten
Stunde, durchkreuzt unsere Pläne. Beim Mittagessen erzählt er von Klammen und
Wasserfällen, von weit abgelegenen Almen und einem ausgedehnten Mountainbike-
Wegenetz, dass sich bis in die Täler an der Grenze zum Nationalpark Hohe Tauern
erstreckt. Sein Schwärmen weckt unsere Abenteuerlust und der Entschluss, zugunsten
einer Erkundungstour auf weiteres Tiefenmeterfräsen zu verzichten, ist schnell
gefallen.
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13h – Wenn das Tal, wo die Dinger herkommen genauso schön ist wie die Steine selbst,
sind wir defi nitiv auf dem richtigen Weg, denke ich. Im Museum Bramberg haben wir
einen kurzen Zwischenstopp eingelegt um die Nationalparkausstellung „Smaragde und
Kristalle“ zu besichtigen. Staunend stehen wir vor den Vitrinen, in denen Bergkristall,
Aquamarin, Adular und weitere Mineralien ihre ganze Pracht entfalten. Ihnen hat das
Habachtal – als einziges Smaragdvorkommen Europas – seinen Spitznamen „Tal der
Smaragde“ zu verdanken, im benachbarten Untersulzbachtal gibt es so große und schöne
Epidotkristalle wie sonst nirgends auf der Welt.
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Neugierig geworden? Weitere Informationen über die Mountainbikeweg in der Wildkogel-Arena können Sie in der Zeitrschrift World of MTB Magazin -Salzburger Land Spezial nachlesen.

Wildkogel-Winter für Familien: Alles im „weißen“ Bereich

Die Wildkogel-Arena in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist prädestiniert für Familien: Das Skigebiet rangiert als TOP-Resort für Familien mit Höchstnoten auf skigebiete-test.deund bietet auch abseits der Pisten einen Winter voller Inspirationen.

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Die Wildkogel-Arena schätzen Familien vor allem wegen ihrer überschaubaren 61 Pistenkilometer mit 85 Prozent blauen und roten Abfahrten. Wirklich jedes Familienmitglied kommt auf persönlichen Lieblingspisten und im individuellen Tempo in Fahrt. Am Berg treffen alle wieder zusammen. Skilehrer aus den örtlichen Skischulen sagen, die Grundbegriffe der Technik sind in diesem idealen Gelände auch für komplette Neulinge in rund drei Tagen zu schaffen. Die ersten Kurven im Schnee machen die Kleinsten in den Zwergerlkursen der Skischulen in Neukirchen und Bramberg. Gleich neben den beiden Bergstationen liegen die Kinderbereiche, wo die Maskottchen Kogel-Mogel und Kogel-Mia den Kleinen das Lernen leichter machen. Im Aussichts-Bergrestaurant der Wildkogelbahnen sindaußerdemein Gästekindergarten und ein Kinderrestaurant untergebracht.
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Auch ohne Brettln ist für ungebremsten Winterspaß gesorgt. Schließlich legen sich Familien auf der mit 14 Kilometern längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt mächtig ins Zeug. Über 1.300 Höhenmeter geht die Rodelgaudi nach Bramberg, die je nach Technik, Aerodynamik und Verschnaufpausen zwischen 30 bis 50 Minuten dauert.Ein Erlebnis, das man so rasch nicht vergisst – auch wegen desPanoramablicks auf die Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern. Dreimal pro Woche verlängerndie Wildkogelbahnen ihre Betriebszeiten bis 18.30 Uhr (Di. + Fr.: Smaragdbahn Bramberg, Sa.: Wildkogelbahnen Neukirchen). Die Rodelbahn ist täglich bis 22 Uhr beleuchtet. Rodeln und Helme zum Ausleihen gibt es in Sportgeschäften in Neukirchen oder Bramberg. Weitere Rodelbahnen gibt es von den beiden Mittelstationen bis zum Alpengasthof Stockenbaum und zum Gasthof Neuhaushof sowie die Kühnreitrodelbahn im Neukirchner Ortszentrum.
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Könige des Waldes!

Energieverbrauch auf Sparflamme

„Absolute Ruhe und keine Beunruhigung durch Schneeschuhwanderer oder Tourengeher ist für das Wild im Winter sehr wichtig. Die Freizeitsportler sind sich meist nicht bewusst, dass sie für das Wild, besonders bei Tiefschneeabfahrten in Fütterungszonen, eine große Bedrohung darstellen. Im Winter benötigen Gams, Reh oder Hirsch von Natur aus viel Ruhe. Sie haben ihren Energieverbrauch durch Einschränkung von unnötigen Bewegungen auf ein Minimum gedrosselt. Beunruhigung oder Flucht durch tiefen Schnee steigern diesen Energiebedarf um das Zehnfache und zehren an den mühsam aufgebauten Fettreserven. Durch Aufklärung mit Informationskampagnen wie ,Respektiere deine Grenzen‘ und direkten Gesprächen wird ein Verständnis und Bewusstsein für ein sicheres Nebeneinander geschaffen“, erzählt uns der Wildmeister – ein nicht alltäglicher Berufstitel, der nur wenigen Berufsjägern für langjährige Tätigkeit und herausragende Leistungen verliehen wird.

Rund einen Kilometer vor der Hirschfütterung stoppt der Traktor und leise machen wir uns nun zu Fuß auf den Weg. Die Rotwildfütterung liegt auf einer Lichtung und großzügig sind die Futterplätze auf dem Areal verteilt. Während wir es uns in der beheizten Schauhütte gemütlich machen, ist Brunos Kollege bereits dabei, die Futtertröge mit Heu zu füllen und wir erfahren: „Die Lage der Fütterung in der Kernzone des Rotwilds ist mit Bedacht gewählt und der nahe Wald bietet Deckung und Einstand. An den Futterplätzen müssen genug Futterraufen und Tröge vorhanden sein, damit alle Tiere des Rudels gleichzeitig Futter aufnehmen können. Bei zu wenigen Futterstellen wäre ein Wildschaden im „Warteraum“ – also das Schälen der Bäume während des Wartens – vorprogrammiert. ,Ihren‘ Jäger, der täglich immer zur selben Zeit für Futter sorgt, kennen die Hirschen und er stellt für das Wild in dieser Notzeit keine Beunruhigung dar. Hirsche sind keine Feinschmecker, wie die Rehe, und benötigen größere Mengen an täglicher Nahrung, die aus Saftfutter und Raufutter besteht. Diese Mischung aus Maissilage, Karottentrester und grobem Heu wurde gerade verteilt und wir warten nun, ob sich die Hirsche zeigen.“ Wir nehmen dankbar die Leih-Ferngläser entgegen und jeder blickt gespannt aus dem Fenster der Schauhütte und sucht den Waldrand ab.
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Ladies first

Zuerst ist es das Kahlwild, also die weiblichen Hirsche, die sich nach und nach bei der Fütterung zeigen und unbeeindruckt von den vielen Augenpaaren, die sie bei ihrer Mahlzeit beobachten, zu den Trögen ziehen. Plötzlich flüstert ein Junge neben mir ganz ehrfürchtig: „Da ist er, der König!“ Und wirklich – vom oberen Rand der Lichtung treten nun die mächtigen Geweihträger aus dem Wald und scharen sich um das angebotene Futter. In aller Ruhe können wir sie beobachten, ihre Geweihenden zählen, ihr Verhalten studieren und ihre imposante Erscheinung auf uns wirken lassen. Bis zu 100 Stück erscheinen bei der Futterstelle und ich fühle mich wie im Kino – gemütlich im Warmen sitzend, nur 50 bis 200 m von diesen Wildtieren entfernt.

SMS vom Hirsch

„Piep, piep“, ertönt in unsere gebannte Beobachtung hinein der Signalton einer Kurznachricht und Bruno meint: „Ah, ein SMS vom Hirsch!“ Auf unsere fragenden Blicke hin erklärt er lachend: „Unser Revier im Habachtal ist auch ein Nationalpark-Forschungsrevier und einige Hirsche sind mit Sendern versehen. Durch diese Telemetrie-Messungen können wir genaue Rückschlüsse auf ihr Verhalten und Raumnutzung herausfinden. Von dem Sender erhalten wir alle 4 Stunden automatische eine Meldung mit Daten, wie den Koordinaten, aufs Handy.“
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Während wir alle noch tief beeindruckt von unserem Anblick sind, verabschieden wir uns von den Hirschen und es geht wieder den kurzen Fußmarsch zurück zum Traktor. Bruno, der seit 35 Jahren als Berufsjäger in diesem Revier tätig ist verrät uns auf dem Rückweg, was er abseits dieser informativen Führungen für Aufgaben hat: „Ich bin Heger und Jäger. Ich kümmere mich um das Revier, die Einrichtungen und die Wildtiere. Im Sommer beobachte ich das Wild und seit kurzer Zeit kümmere ich mich auch um die Forschung. Wald und Wild sind meine Leidenschaft und ich freue mich immer, wenn ich interessierten Gästen unsere Waldbewohner auf den Führungen näherbringen kann.“

Besuch beim König des Waldes!

Mit dem Revierjäger Bruno Gruber unterwegs zur winterlichen Nationalpark-Wildtierfütterung im Habachtal.

Das dumpfe Geräusch unserer Schritte durch den tiefen, frisch gefallenen Schnee ist der einzige Laut,den man in der winterlichen Stille des malerischen Habachtals hört. Die schneebeladenen Äste der Bäume hängen tief in den Weg und wo im Sommer die grünen Almen des Nationalparks Hohe Tauern ein reiches Nahrungsangebot für alle Wildtiere bieten, spitzelt jetzt im Winter kein Grashalm mehr durch die dicke Schneedecke. Hier im Habachtal, weit weg vom bunten Treiben auf den Pisten, Loipen und Straßen ist das Reich der Hirsche.
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Seit einigen Wintern bietet die Nationalparkverwaltunggeführte Touren zu der großzügig angelegten Hirschfütterung ins Habachtal, um den König des Waldes aus nächster Nähe zu beobachten. Mehrmals wöchentlich können Naturinteressierte dieses Angebot wahrnehmen und den Revierjäger und Wildmeister Bruno Gruber bei seiner Arbeit begleiten.

Mahlzeit in der Notzeit

Wir treffen uns um 12 Uhr mit Bruno Gruber und seinem Kollegen am Parkplatz Habach. Gemütlich und komfortabel geht es für unsere Gruppe die ersten 5 Kilometer im Traktor-Anhänger ins Tal hinein, während Bruno uns bereits auf der Fahrt über den Hirsch und seine Winter-Mahlzeit erzählt: „Seit den ersten Schneefällen im Frühwinter machen wir uns Tag für Tag auf den Weg zu den Futterstellen im Revier. Nicht mehr viele Rückzugsmöglichkeiten hat das Wild in touristisch hoch entwickelten Regionen. Vor einigen Jahrzehnten noch wären die Hirschrudel vor dem Winter in tiefere Regionen abgewandert, um der Notzeit – wie die Wintermonate für das Wild ganz treffend genannt werden – zu entkommen. Durch Besiedelung und Straßenbau ist den Hirschen diese natürliche Abwanderung zu Regionen mit besserem Nahrungsangebot im Winter nicht mehr möglich und durch Schälen der Baumrinden würden sie – ungefüttert – für einen hohen Schaden am Waldbestand sorgen.“

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Am Weg liegt auch eine Rehfütterung und angestrengt spähen wir in den Wald, ob sich nicht etwa ein Bock oder eine Geis blicken lässt. Die vielen Fährten im Schnee lassen erkennen, wie viel Bewegung hier rund um die eingezäunte Rehfütterung herrscht. Die Futterkrippen und Automaten sind eingezäunt, um das Rotwild von diesen Fütterungen fernzuhalten. Nur die Rehe schlüpfen ungehindert durch die hölzerne Einfriedung. „Rehe sind Feinschmecker und, wie auch der Hirsch, Wiederkäuer. Sie benötigen leicht verdauliche und energiereiche Nahrung wie das duftende und kräuterreiche Wiesenheu aus dem zweiten Sommerschnitt,“ erklärt der Jäger. Langsam tuckert der Traktor an der Fütterung vorbei und schon schlüpfen die ersten Rehe aus ihren Einständen, wo sie geruht und die Äsung verdaut hatten und verschwinden zwischen den Holzpfählen der Fütterung.

Skitouren in der Wildkogel-Arena

RespekTiere deine Grenzen

Dort wo sich der Lebenstraum der Tourensportler und Freerider mit dem Lebensraum der Wildtiere wie Reh und Hirsch überschneidet, nämlich im tiefen Pulverschnee, heißt es, Rücksicht zu nehmen. Der Winter ist für die Wildtiere absolute Notzeit und  eine unbeabsichtigte Störung durch Wintersportler, die im Tiefschnee jubelnd ihre Schwünge ziehen, kann beim Wild zu tödlichen Fluchten führen. Die Initiative „RespekTiere deine
Grenzen“ will Tourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer einbinden in den respektvollen Umgang mit Wald und Tieren.
Dabei wird jedoch nicht mit dem drohenden Zeigefinger gewackelt oder Verbote ausgesprochen, sondern das Aufzeigen der  Zusammenhänge und Erklären der Hintergründe sorgt für ein verantwortungsbewusstes Verhalten „off pist“. Denn, wer  informiert ist und versteht, zeigt auch viel mehr Verständnis
und dieses Verständnis führt oft zu Verzicht. Im Fall eines  Tourengehers kann das eine alternative Aufstiegsroute und eine mit Bedacht gewählte Abfahrt sein.

Camps für Yogis und Hundehalter
Ein Wochenende auf der 1.718 Meter hoch gelegenen Selbstversorgerhütte „Trattenbachalm“ oder im Naturdorf Oberkühnreit bei Neukirchen mit feinsten Skitouren für Anfänger
und Fortgeschrittene wird von der Plattform „Skitourenwinter“ angeboten. Spezielle Anfängercamps vermitteln in den Workshops
die theoretischen und praktischen Grundlagen dieses Outdoorsports. Bei den dem Können angepassten Touren im Gelände wird auch die Abfahrtstechnik verbessert. Spannung
und Entspannung garantiert das Yoga-Skitourencamp – eine ideale Kombination aus Ruhe und Entschleunigung bei täglichen
Yoga-Einheiten und Endorphin-geladenen Abfahrten über unberührte Hänge. Wer mit seinem Vierbeiner auf Tour gehen möchte, ist bei den Hunde-Camps bestens aufgehoben,
denn nicht nur der Skifahrer – auch der Freund auf 4 Pfoten muss auf Tour so einiges lernen. Infos auf: www.skitourenwinter.at.
Schitour-Fortgeschrittene
Skitourenlehrpfade
In Neukirchen und Bramberg führen  Skitourenpfade vom Tal bis auf den Wildkogel, die je nach Kondition auch etappenweise angegangen werden können.

Bezwingung des „sanften Riesen“
Der Großvenediger ist mit einer Höhe von 3.666 m der fünfthöchste Berg Österreichs und die Besteigung seines majestätisch vergletscherten Gipfels mit Tourenskiern zählt
zu einer der schönsten alpinistischen Herausforderungen für alle tourenerfahrenen Bergsportler. Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer führen die Gruppe sicher zum Gipfel und sorgen dafür, dass die Abfahrt vom Großvenediger zu einem skifahrerischen
Höhepunkt in der Wildkogel-Arena wird. Die Kürsingerhütte und Postalm haben ab März für Skitourengeher geöffnet.

Venediger_22_8_1_31_zugeschnittenText von Edith Danzer
Bergführer Büro Neukirchen

Informationen für Ihre Sicherheit finden Sie hier

Auf die Felle, fertig, los…

Auf die Felle, fertig , los. . .

Beim Skitourengehen zeigt sich der Winter in der Wildkogel-Arena von seiner ursprünglichen Seite!
Was für unsere Großeltern mangels komfortabler Aufstiegshilfen noch notwendiges Übel war, liegt heute absolut im sportlichen Trend: das Bezwingen der schneebedeckten Gipfel auf befellten Skiern. Schritt für Schritt und Höhenmeter für Höhenmeter erarbeitet man sich beim Skitourensport die belohnende Abfahrt im unberührten Pulverschnee. Mit jedem Atemzug kommt man sich und der Natur am Weg zum Gipfel ein Stück näher.
Von genussvollen Touren für Einsteiger bis zu hochalpinen Touren auf den Großvenediger bietet die Wildkogel-Arena das perfekte Terrain für das Skibergsteigen abseits gesicherter Pisten.
Wo Opa und Oma noch mühevoll in schweren Lederschuhen mit Riemenbindung und auf Holzskiern ohne Kanten die Gipfel erklimmen mussten, sorgt heute modernstes Equipment für Erleichterung. Die zu überwindenden Höhenmeter sind zwar nicht weniger geworden, doch das geringe Gewicht von Schuhen, Skiern und Bindung sichert maximalen Komfort beim Aufstieg und absoluten Skigenuss bei der Abfahrt. So bleibt genug Energie, um mit jedem Schritt das Glücksgefühl und das atemberaubende Panorama auf die Gipfel der Hohen Tauern genießen zu können.

Schitour-Einsteiger
Unterwegs mit den Profis

Doch jede Tour im freien Gelände setzt alpine Grundkenntnisse, verantwortungsvolles Risikomanagement, beste Vorbereitung und
ein vollständiges Sicherheits-Equipment voraus.
Für Tourensport-Neulinge, die erstmals in das Tiefschnee-Feeling hineinschnuppern möchten aber noch nicht über das technische
und alpine Know-How verfügen, gibt es im Skitourenparadies Wildkogel-Arena zahlreiche Möglichkeiten dieses Bergerlebnis unter Anleitung von Profis zu testen. Die lokalen Skischulen sowie Berg- und Skiführer kennen die verschneiten Hänge rund um Neukirchen und Bramberg wie ihre Westentasche. Sie wählen je nach Lawinenbericht, Wetterlage und Können der Teilnehmer die ideale Route für eine geführte Skitour aus und schulen im Umgang mit der Sicherheitsausrüstung. Lawinenverschütteten-Suchgerät – kurz LVS – Sonde und Schaufel gehören neben Wechselkleidung,
Erste-Hilfe-Paket und Proviant zur Grundausrüstung bei jeder Tour. Auch für versierte Tourengeher gilt: Nur wer seine
Ausrüstung auch anzuwenden weiß, ist für Notfälle gerüstet. Die Profis beantworten auf der Tour auch gerne alle Fragen zu den alpinen Gefahren, geben Tipps zur Tourenvorbereitung und sensibilisieren die Teilnehmer für die Aktion „RespekTiere deine Grenzen“ .Schitouren-Training

Informationen für Ihre Sicherheit unter: www.lawine.at
Bergführer Büro Neukirchen