Wildkogel-Winter für Familien: Alles im „weißen“ Bereich

Die Wildkogel-Arena in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern ist prädestiniert für Familien: Das Skigebiet rangiert als TOP-Resort für Familien mit Höchstnoten auf skigebiete-test.deund bietet auch abseits der Pisten einen Winter voller Inspirationen.

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Die Wildkogel-Arena schätzen Familien vor allem wegen ihrer überschaubaren 61 Pistenkilometer mit 85 Prozent blauen und roten Abfahrten. Wirklich jedes Familienmitglied kommt auf persönlichen Lieblingspisten und im individuellen Tempo in Fahrt. Am Berg treffen alle wieder zusammen. Skilehrer aus den örtlichen Skischulen sagen, die Grundbegriffe der Technik sind in diesem idealen Gelände auch für komplette Neulinge in rund drei Tagen zu schaffen. Die ersten Kurven im Schnee machen die Kleinsten in den Zwergerlkursen der Skischulen in Neukirchen und Bramberg. Gleich neben den beiden Bergstationen liegen die Kinderbereiche, wo die Maskottchen Kogel-Mogel und Kogel-Mia den Kleinen das Lernen leichter machen. Im Aussichts-Bergrestaurant der Wildkogelbahnen sindaußerdemein Gästekindergarten und ein Kinderrestaurant untergebracht.
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Auch ohne Brettln ist für ungebremsten Winterspaß gesorgt. Schließlich legen sich Familien auf der mit 14 Kilometern längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt mächtig ins Zeug. Über 1.300 Höhenmeter geht die Rodelgaudi nach Bramberg, die je nach Technik, Aerodynamik und Verschnaufpausen zwischen 30 bis 50 Minuten dauert.Ein Erlebnis, das man so rasch nicht vergisst – auch wegen desPanoramablicks auf die Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern. Dreimal pro Woche verlängerndie Wildkogelbahnen ihre Betriebszeiten bis 18.30 Uhr (Di. + Fr.: Smaragdbahn Bramberg, Sa.: Wildkogelbahnen Neukirchen). Die Rodelbahn ist täglich bis 22 Uhr beleuchtet. Rodeln und Helme zum Ausleihen gibt es in Sportgeschäften in Neukirchen oder Bramberg. Weitere Rodelbahnen gibt es von den beiden Mittelstationen bis zum Alpengasthof Stockenbaum und zum Gasthof Neuhaushof sowie die Kühnreitrodelbahn im Neukirchner Ortszentrum.
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Könige des Waldes!

Energieverbrauch auf Sparflamme

„Absolute Ruhe und keine Beunruhigung durch Schneeschuhwanderer oder Tourengeher ist für das Wild im Winter sehr wichtig. Die Freizeitsportler sind sich meist nicht bewusst, dass sie für das Wild, besonders bei Tiefschneeabfahrten in Fütterungszonen, eine große Bedrohung darstellen. Im Winter benötigen Gams, Reh oder Hirsch von Natur aus viel Ruhe. Sie haben ihren Energieverbrauch durch Einschränkung von unnötigen Bewegungen auf ein Minimum gedrosselt. Beunruhigung oder Flucht durch tiefen Schnee steigern diesen Energiebedarf um das Zehnfache und zehren an den mühsam aufgebauten Fettreserven. Durch Aufklärung mit Informationskampagnen wie ,Respektiere deine Grenzen‘ und direkten Gesprächen wird ein Verständnis und Bewusstsein für ein sicheres Nebeneinander geschaffen“, erzählt uns der Wildmeister – ein nicht alltäglicher Berufstitel, der nur wenigen Berufsjägern für langjährige Tätigkeit und herausragende Leistungen verliehen wird.

Rund einen Kilometer vor der Hirschfütterung stoppt der Traktor und leise machen wir uns nun zu Fuß auf den Weg. Die Rotwildfütterung liegt auf einer Lichtung und großzügig sind die Futterplätze auf dem Areal verteilt. Während wir es uns in der beheizten Schauhütte gemütlich machen, ist Brunos Kollege bereits dabei, die Futtertröge mit Heu zu füllen und wir erfahren: „Die Lage der Fütterung in der Kernzone des Rotwilds ist mit Bedacht gewählt und der nahe Wald bietet Deckung und Einstand. An den Futterplätzen müssen genug Futterraufen und Tröge vorhanden sein, damit alle Tiere des Rudels gleichzeitig Futter aufnehmen können. Bei zu wenigen Futterstellen wäre ein Wildschaden im „Warteraum“ – also das Schälen der Bäume während des Wartens – vorprogrammiert. ,Ihren‘ Jäger, der täglich immer zur selben Zeit für Futter sorgt, kennen die Hirschen und er stellt für das Wild in dieser Notzeit keine Beunruhigung dar. Hirsche sind keine Feinschmecker, wie die Rehe, und benötigen größere Mengen an täglicher Nahrung, die aus Saftfutter und Raufutter besteht. Diese Mischung aus Maissilage, Karottentrester und grobem Heu wurde gerade verteilt und wir warten nun, ob sich die Hirsche zeigen.“ Wir nehmen dankbar die Leih-Ferngläser entgegen und jeder blickt gespannt aus dem Fenster der Schauhütte und sucht den Waldrand ab.
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Ladies first

Zuerst ist es das Kahlwild, also die weiblichen Hirsche, die sich nach und nach bei der Fütterung zeigen und unbeeindruckt von den vielen Augenpaaren, die sie bei ihrer Mahlzeit beobachten, zu den Trögen ziehen. Plötzlich flüstert ein Junge neben mir ganz ehrfürchtig: „Da ist er, der König!“ Und wirklich – vom oberen Rand der Lichtung treten nun die mächtigen Geweihträger aus dem Wald und scharen sich um das angebotene Futter. In aller Ruhe können wir sie beobachten, ihre Geweihenden zählen, ihr Verhalten studieren und ihre imposante Erscheinung auf uns wirken lassen. Bis zu 100 Stück erscheinen bei der Futterstelle und ich fühle mich wie im Kino – gemütlich im Warmen sitzend, nur 50 bis 200 m von diesen Wildtieren entfernt.

SMS vom Hirsch

„Piep, piep“, ertönt in unsere gebannte Beobachtung hinein der Signalton einer Kurznachricht und Bruno meint: „Ah, ein SMS vom Hirsch!“ Auf unsere fragenden Blicke hin erklärt er lachend: „Unser Revier im Habachtal ist auch ein Nationalpark-Forschungsrevier und einige Hirsche sind mit Sendern versehen. Durch diese Telemetrie-Messungen können wir genaue Rückschlüsse auf ihr Verhalten und Raumnutzung herausfinden. Von dem Sender erhalten wir alle 4 Stunden automatische eine Meldung mit Daten, wie den Koordinaten, aufs Handy.“
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Während wir alle noch tief beeindruckt von unserem Anblick sind, verabschieden wir uns von den Hirschen und es geht wieder den kurzen Fußmarsch zurück zum Traktor. Bruno, der seit 35 Jahren als Berufsjäger in diesem Revier tätig ist verrät uns auf dem Rückweg, was er abseits dieser informativen Führungen für Aufgaben hat: „Ich bin Heger und Jäger. Ich kümmere mich um das Revier, die Einrichtungen und die Wildtiere. Im Sommer beobachte ich das Wild und seit kurzer Zeit kümmere ich mich auch um die Forschung. Wald und Wild sind meine Leidenschaft und ich freue mich immer, wenn ich interessierten Gästen unsere Waldbewohner auf den Führungen näherbringen kann.“

Besuch beim König des Waldes!

Mit dem Revierjäger Bruno Gruber unterwegs zur winterlichen Nationalpark-Wildtierfütterung im Habachtal.

Das dumpfe Geräusch unserer Schritte durch den tiefen, frisch gefallenen Schnee ist der einzige Laut,den man in der winterlichen Stille des malerischen Habachtals hört. Die schneebeladenen Äste der Bäume hängen tief in den Weg und wo im Sommer die grünen Almen des Nationalparks Hohe Tauern ein reiches Nahrungsangebot für alle Wildtiere bieten, spitzelt jetzt im Winter kein Grashalm mehr durch die dicke Schneedecke. Hier im Habachtal, weit weg vom bunten Treiben auf den Pisten, Loipen und Straßen ist das Reich der Hirsche.
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Seit einigen Wintern bietet die Nationalparkverwaltunggeführte Touren zu der großzügig angelegten Hirschfütterung ins Habachtal, um den König des Waldes aus nächster Nähe zu beobachten. Mehrmals wöchentlich können Naturinteressierte dieses Angebot wahrnehmen und den Revierjäger und Wildmeister Bruno Gruber bei seiner Arbeit begleiten.

Mahlzeit in der Notzeit

Wir treffen uns um 12 Uhr mit Bruno Gruber und seinem Kollegen am Parkplatz Habach. Gemütlich und komfortabel geht es für unsere Gruppe die ersten 5 Kilometer im Traktor-Anhänger ins Tal hinein, während Bruno uns bereits auf der Fahrt über den Hirsch und seine Winter-Mahlzeit erzählt: „Seit den ersten Schneefällen im Frühwinter machen wir uns Tag für Tag auf den Weg zu den Futterstellen im Revier. Nicht mehr viele Rückzugsmöglichkeiten hat das Wild in touristisch hoch entwickelten Regionen. Vor einigen Jahrzehnten noch wären die Hirschrudel vor dem Winter in tiefere Regionen abgewandert, um der Notzeit – wie die Wintermonate für das Wild ganz treffend genannt werden – zu entkommen. Durch Besiedelung und Straßenbau ist den Hirschen diese natürliche Abwanderung zu Regionen mit besserem Nahrungsangebot im Winter nicht mehr möglich und durch Schälen der Baumrinden würden sie – ungefüttert – für einen hohen Schaden am Waldbestand sorgen.“

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Am Weg liegt auch eine Rehfütterung und angestrengt spähen wir in den Wald, ob sich nicht etwa ein Bock oder eine Geis blicken lässt. Die vielen Fährten im Schnee lassen erkennen, wie viel Bewegung hier rund um die eingezäunte Rehfütterung herrscht. Die Futterkrippen und Automaten sind eingezäunt, um das Rotwild von diesen Fütterungen fernzuhalten. Nur die Rehe schlüpfen ungehindert durch die hölzerne Einfriedung. „Rehe sind Feinschmecker und, wie auch der Hirsch, Wiederkäuer. Sie benötigen leicht verdauliche und energiereiche Nahrung wie das duftende und kräuterreiche Wiesenheu aus dem zweiten Sommerschnitt,“ erklärt der Jäger. Langsam tuckert der Traktor an der Fütterung vorbei und schon schlüpfen die ersten Rehe aus ihren Einständen, wo sie geruht und die Äsung verdaut hatten und verschwinden zwischen den Holzpfählen der Fütterung.

Skitouren in der Wildkogel-Arena

RespekTiere deine Grenzen

Dort wo sich der Lebenstraum der Tourensportler und Freerider mit dem Lebensraum der Wildtiere wie Reh und Hirsch überschneidet, nämlich im tiefen Pulverschnee, heißt es, Rücksicht zu nehmen. Der Winter ist für die Wildtiere absolute Notzeit und  eine unbeabsichtigte Störung durch Wintersportler, die im Tiefschnee jubelnd ihre Schwünge ziehen, kann beim Wild zu tödlichen Fluchten führen. Die Initiative „RespekTiere deine
Grenzen“ will Tourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer einbinden in den respektvollen Umgang mit Wald und Tieren.
Dabei wird jedoch nicht mit dem drohenden Zeigefinger gewackelt oder Verbote ausgesprochen, sondern das Aufzeigen der  Zusammenhänge und Erklären der Hintergründe sorgt für ein verantwortungsbewusstes Verhalten „off pist“. Denn, wer  informiert ist und versteht, zeigt auch viel mehr Verständnis
und dieses Verständnis führt oft zu Verzicht. Im Fall eines  Tourengehers kann das eine alternative Aufstiegsroute und eine mit Bedacht gewählte Abfahrt sein.

Camps für Yogis und Hundehalter
Ein Wochenende auf der 1.718 Meter hoch gelegenen Selbstversorgerhütte „Trattenbachalm“ oder im Naturdorf Oberkühnreit bei Neukirchen mit feinsten Skitouren für Anfänger
und Fortgeschrittene wird von der Plattform „Skitourenwinter“ angeboten. Spezielle Anfängercamps vermitteln in den Workshops
die theoretischen und praktischen Grundlagen dieses Outdoorsports. Bei den dem Können angepassten Touren im Gelände wird auch die Abfahrtstechnik verbessert. Spannung
und Entspannung garantiert das Yoga-Skitourencamp – eine ideale Kombination aus Ruhe und Entschleunigung bei täglichen
Yoga-Einheiten und Endorphin-geladenen Abfahrten über unberührte Hänge. Wer mit seinem Vierbeiner auf Tour gehen möchte, ist bei den Hunde-Camps bestens aufgehoben,
denn nicht nur der Skifahrer – auch der Freund auf 4 Pfoten muss auf Tour so einiges lernen. Infos auf: www.skitourenwinter.at.
Schitour-Fortgeschrittene
Skitourenlehrpfade
In Neukirchen und Bramberg führen  Skitourenpfade vom Tal bis auf den Wildkogel, die je nach Kondition auch etappenweise angegangen werden können.

Bezwingung des „sanften Riesen“
Der Großvenediger ist mit einer Höhe von 3.666 m der fünfthöchste Berg Österreichs und die Besteigung seines majestätisch vergletscherten Gipfels mit Tourenskiern zählt
zu einer der schönsten alpinistischen Herausforderungen für alle tourenerfahrenen Bergsportler. Staatlich geprüfte Berg- und Skiführer führen die Gruppe sicher zum Gipfel und sorgen dafür, dass die Abfahrt vom Großvenediger zu einem skifahrerischen
Höhepunkt in der Wildkogel-Arena wird. Die Kürsingerhütte und Postalm haben ab März für Skitourengeher geöffnet.

Venediger_22_8_1_31_zugeschnittenText von Edith Danzer
Bergführer Büro Neukirchen

Informationen für Ihre Sicherheit finden Sie hier

Auf die Felle, fertig, los…

Auf die Felle, fertig , los. . .

Beim Skitourengehen zeigt sich der Winter in der Wildkogel-Arena von seiner ursprünglichen Seite!
Was für unsere Großeltern mangels komfortabler Aufstiegshilfen noch notwendiges Übel war, liegt heute absolut im sportlichen Trend: das Bezwingen der schneebedeckten Gipfel auf befellten Skiern. Schritt für Schritt und Höhenmeter für Höhenmeter erarbeitet man sich beim Skitourensport die belohnende Abfahrt im unberührten Pulverschnee. Mit jedem Atemzug kommt man sich und der Natur am Weg zum Gipfel ein Stück näher.
Von genussvollen Touren für Einsteiger bis zu hochalpinen Touren auf den Großvenediger bietet die Wildkogel-Arena das perfekte Terrain für das Skibergsteigen abseits gesicherter Pisten.
Wo Opa und Oma noch mühevoll in schweren Lederschuhen mit Riemenbindung und auf Holzskiern ohne Kanten die Gipfel erklimmen mussten, sorgt heute modernstes Equipment für Erleichterung. Die zu überwindenden Höhenmeter sind zwar nicht weniger geworden, doch das geringe Gewicht von Schuhen, Skiern und Bindung sichert maximalen Komfort beim Aufstieg und absoluten Skigenuss bei der Abfahrt. So bleibt genug Energie, um mit jedem Schritt das Glücksgefühl und das atemberaubende Panorama auf die Gipfel der Hohen Tauern genießen zu können.

Schitour-Einsteiger
Unterwegs mit den Profis

Doch jede Tour im freien Gelände setzt alpine Grundkenntnisse, verantwortungsvolles Risikomanagement, beste Vorbereitung und
ein vollständiges Sicherheits-Equipment voraus.
Für Tourensport-Neulinge, die erstmals in das Tiefschnee-Feeling hineinschnuppern möchten aber noch nicht über das technische
und alpine Know-How verfügen, gibt es im Skitourenparadies Wildkogel-Arena zahlreiche Möglichkeiten dieses Bergerlebnis unter Anleitung von Profis zu testen. Die lokalen Skischulen sowie Berg- und Skiführer kennen die verschneiten Hänge rund um Neukirchen und Bramberg wie ihre Westentasche. Sie wählen je nach Lawinenbericht, Wetterlage und Können der Teilnehmer die ideale Route für eine geführte Skitour aus und schulen im Umgang mit der Sicherheitsausrüstung. Lawinenverschütteten-Suchgerät – kurz LVS – Sonde und Schaufel gehören neben Wechselkleidung,
Erste-Hilfe-Paket und Proviant zur Grundausrüstung bei jeder Tour. Auch für versierte Tourengeher gilt: Nur wer seine
Ausrüstung auch anzuwenden weiß, ist für Notfälle gerüstet. Die Profis beantworten auf der Tour auch gerne alle Fragen zu den alpinen Gefahren, geben Tipps zur Tourenvorbereitung und sensibilisieren die Teilnehmer für die Aktion „RespekTiere deine Grenzen“ .Schitouren-Training

Informationen für Ihre Sicherheit unter: www.lawine.at
Bergführer Büro Neukirchen

„Voi Super” & “der absolute Hammer” – Training in der Wildkogel-Arena

Am vergangenen Wochenende trafen sich bei TOP-Verhältnissen über 50 alpine U 14/16 Athleten einiger Regionsmannschaften. Diese kamen aus dem Skiverband Bayerwald, Skiverband Inngau, Skiverband Oberland und vom Skiclub Partenkirchen kurz vor Weihnachten zu einem gemeinsamen Slalom-Trainingslehrgang zusammen.

Die Wildkogelbahnen um Pistenchef Matthias Kammerlander unterstützte mit allen Kräften, um die Trainer schon am frühen Morgen an den Hang zu befördern. Ideale Strecken sowie die optimale Hilfe bei Absperrungen usw. gewährleisteten einen optimalen Trainingsablauf.

Die Stangen konnten von den Trainern bei perfekten Bedingungen nach Herzenslust in verschiedenen Geländeformationen und Hängen platziert werden. So hatten die jüngeren Athleten bei griffigem Schnee und rhythmischen Läufen, gesetzt vom Inngauer Trainer Stefan Vogel, die Möglichkeit, die Bewegungsabläufe und zu optimieren und zu automatisieren. Der ältere Schülerjahrgang fand eine kompakte Kunstschneeauflage in anspruchsvollem Gelände vor. Die vom hauptamtlichen Schülertrainer Karl Köppl selektiv ausgeflaggten Läufe forderten die Athleten taktisch und technisch enorm. Dies wurde durch Zeitläufe komplettiert, die das Konkurrenzverhalten förderten. So konnten sich alle Trainer ein Bild vom Leistungsstand der motivierten Mannschaften machen.

Ein besonderer Dank geht an den Trainerkollegen Martin Dötter. Er war es, der dieses Trainingslager in der Wildkogel-Arena perfekt organisierte! Angefangen von den Unterkünften bis hin zu den Strecken und Sicherheitsabsperrungen.

Auf Grund des Engagements der zusätzlich anwesenden Trainer wie Michaela Schmotz (SVO), Rehm Lukas (SCP) sowie Trainern des SVB konnte das Niveau der jungen Nachwuchsfahrer deutlich gesteigert werden.

Besonders hervorzuheben ist es, dass im Bayerischen Skiverband regionsübergreifend gemeinsam an einem Strang gezogen wird, um die Rennläufer nach vorne zu bringen. Dies ist durch die gute Kommunikation unter den Trainern zustande gekommen und für die Zukunft ein absolutes Muss.

Das Fazit aller Teilnehmer und Trainer war absolut positiv. Die Athleten komplettierten dies mit Aussagen wie “voi super” oder “der absolute Hammer”. Es waren abschließend alle der Meinung, dass diese Art des Trainings mit anderen Regionen sich definitiv auszahlt und in Zukunft unbedingt öfters erfolgen sollte.

Verantwortlich: Vogel Stefan, Köppl Karl
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Rodelgaudi für die ganze Familie

Das große Abenteuer des Tages wartet aber noch auf die Familie, denn alle zusammen wollen die längste beleuchtete Rodelbahn der Welt unter die Kufen nehmen. Während die Sonne schon langsam hinter den Bergrücken verschwindet und im Tal die ersten Lichter angehen, machen sich alle Rodel-fertig. Mama und Jonas tauschen ihre Skischuhe gegen feste Winterstiefel und auch die kleine Lina wird warm eingepackt, denn von der Bergstation geht es über 14 kurvige Kilometer unter Flutlicht hinab nach Bramberg. Die Holzschlitten stehen bereit und noch bevor der Mond sich am frühen Abendhimmel zeigt, gibt Opa den Startschuss für die Familie: „Auf die Kufen, fertig, los!“

Entlang verschneiter Wälder geht es von der Bergstation der Smaragdbahnin weiten Serpentinen Richtung Tal – Mama und Lina, Papa und Jonas, Oma und Opa bilden die einzelnen Teams auf den Schlitten. Laut lachend liefert sich die Familie bis zur urigen Almhütte „Zwischenzeit“ ein kleines Rennen. Obwohl die Großeltern eine perfekte Kurventechnik zeigen, sind es doch Papa und Jonas, die als Erste jubelnd vor der Hütte vom Schlitten steigen. Heißer Kakao und eine Jause sollen Kraft für die letzten Kilometer geben und nach diesem gemütlichen Einkehrschwung macht sich die Familie gemeinsam auf die letzten Rodelkilometer, hinunter ins hell erleuchtete Tal.

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Geheimtipp in den Alpen – Hier ist Skifahren ein wahrer Genuss

Skiurlaub bedeutet häufig Menschenmassen, lange Wartezeiten an den Liften und überfüllte Pisten.  Aber das muss nicht sein! Denn in den Alpen gibt es kleine Juwele, wo man das Skifahren noch richtig genießen kann. Fernab des Massentourismus bieten sie tolle Pisten, einzigartige Panoramen und oftmals günstige Lifttickets. Wir stellen euch die Geheimtipps der Skigebiete-Test.de Redaktion vor.

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Wildkogel-Arena

Auch im Salzburger Land hat sich ein Geheimtipp versteckt. Mitten im Herzen der Kitzbüheler Alpen befindet sich die Wildkogel-Arena. Vor allem Familien finden hier ein kleines Eldorado: In den beiden Kinderbereichen werden die Kleinen von Kogel Mogel und Kogel Mia bei ihren ersten Schwüngen begleitet. Außerdem gibt es viele Events für Kids, wie die Kinderdisco oder Kasperl’s Winterwunderland. Nicht zu vergessen sind dabei die 61 Pistenkilometer, von denen 85% der blauen oder roten Kategorie zugeordnet sind und damit beste Voraussetzungen für Familien bieten.

Hier ist Skifahren ein wahrer Genuss

Papa liebt es nordisch

Auch Papa zieht es hinaus in die Winterwelt der Wildkogel-Arena. Doch nicht das alpine Wintervergnügen reizt ihn an diesem Tag, sondern mit seinen Skatingskiern macht er sich auf zum nahen Einstieg in das 45 Kilometer lange Loipennetz. Als geübter Langläufer findet er schnell in seinen Rhythmus und zieht bald souverän seine Runden. Kilometer für Kilometer bewegt er sich im Skatingschritt über die bestens präparierten Loipen mit Blick auf den Großvenediger. Nur sein eigener Atem, der in der kalten Winterluft zu kleinen Dampfwölkchen kondensiert, ist zu hören. Entspannt von dieser naturnahen Fitness-Einheit kehrt er zurück in die Unterkunft, wo mittlerweile auch Oma, Opa und Lina nach ihrem Pferdeschlitten-Ausflug wieder eingetroffen sind. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg hinauf auf den Wildkogel, wo sie sich mit dem Rest der Familie auf der sonnigen Terrasse des Aussichts-Bergrestaurants zum Mittagessen treffen. Fröhlich erzählt jeder von seinem persönlichen Abenteuer des Tages – von leisem Pferdegewieher, ersten Pflugbögen, perfekten Carvingschwüngen und zauberhaften Langlaufloipen. Erst als die regionalen Köstlichkeiten auf den Tisch gestellt werden, machen sich alle hungrig über Kaiserschmarren, Kasnockn, Gröst´l & Co her.

Gut gestärkt rasten die Erwachsenen noch etwas in der Sonne und beobachten die bunten Schirme der Paragleiter, die hoch über ihnen schweben.

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Besuch der Krampuswerkstatt und Krampusrummel

Die Krampus-Werkstatt in Neukirchen

Ein betörend herber Duft verrät schon beim Betreten der Werkstatt welches Ausgangsmaterial Ralf Lochner für die Larven wählt: „Ich verwende zum Schnitzen ausschließlich Zirbenholz aus der Region – ein hochwertiges Holz für ein hochwertiges Endprodukt. Ich lege dabei viel Wert auf Regionalität und besichtige die Stämme beim Holzhändler persönlich, denn für ein optimales Ergebnis dürfen nur wenige Äste am Stamm sein. Das Zirbenholz wird nach dem Kauf im richtigen Maß zurechtgeschnitten und muss dann erst einmal ein Jahr lang trocknen damit ich damit arbeiten kann. Oft werden gleich ganze Themen-Gruppen von den Passen bestellt, dann schnitze ich zuerst eine Musterlarve zur Ansicht, bevor ich die restlichen Masken erstelle. Nach dem Schnitzen wird die Larve je nach Wunsch geflämmt, patiniert oder mit Lackfarbe bemalt. Glasaugen komplettieren den Ausdruck und je nach Wahl der Hörner kann die Larve dann schon zwischen 3 und 10 Kilo Gewicht erreichen. Eine gute Kondition ist aber für einen Krampus ohnehin Voraussetzung.“

An den Wänden zeugen zahlreiche fertige Larven vom Geschick des Schnitzers und während Ralf Lochner gerade mit dem Schnitzeisen die gequälten Gesichtszüge einer neuen Maske verfeinert, erzählt er über seine Arbeit: „Über lange Zeit hinweg wurden die traditionellen Masken modernisiert, doch schon seit einigen Jahren geht der Trend zurück zu den Wurzeln und der Ausdruck der Gesichter wird auch optisch wieder rustikaler. Ich schnitze seit 17 Jahren und habe mir dieses Handwerk völlig autodidakt beigebracht. Die ersten Versuche waren anfangs noch nicht sehr zufriedenstellend, und so experimentierte ich viel herum, bis ich zu meinem heutigen künstlerischem Ausdruck fand. Ich schnitze jedoch nicht nach einem klaren wiedererkennbaren Stil, sondern variiere und bleibe flexibel – dadurch sind in den letzten 11 Jahren viele verschiedene Larven für unsere eigenen Mitglieder und Passen im ganzen Pinzgau entstanden. Meist lassen mir die Kunden auch relativ freie Hand bei der Gestaltung und ich schnitze viele Stunden lang, bis das Bild – das bis dahin lediglich in meinem Kopf existierte – in der hölzernen Maske Gestalt annimmt.“

Es verwundert wenig, dass sich für den Hobby-Schnitzer nicht nur in der Adventzeit alles um den Krampus dreht und er verrät lachend: „Für mich ist 365 Tage im Jahr Kramperl-Zeit! Hochsaison ist dann natürlich von Ende November bis zum 7. Dezember, wenn wir mit unserer Venedigerpass selbst bei den einzelnen Krampusrummeln zwischen Krimml und Uttendorf mit dabei sind. Höhepunkt ist natürlich unsere eigene Veranstaltung in Neukirchen am 7. Dezember – danach werden die Larven wieder weggepackt und wir freuen uns alle schon auf die nächste Krampus-Saison.“

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Besuch der Werkstatt

Wer nicht gerade selbst in der Adventzeit in der Wildkogel-Arena zu Gast sein kann, um die beliebten Krampusläufe hautnah mitzuerleben und die Gänsehaut beim mystischen Auftritt der teuflischen Gestalten zu fühlen, kann an der wöchentlichen Fackelwanderung mit Besichtigung der Werkstatt auf dem Schloss Hohenneukirchen teilnehmen. Jeden Sonntag treffen sich interessierte Teilnehmer um 20 Uhr am Marktplatz Neukirchen mit Wanderführer Hubert und im romantischen Licht der Fackeln wandert man gemeinsam gemütlich zum Schloss. Dort erzählen Mitglieder der Venedigerpass über das Brauchtum und bei einer Besichtigung der Werkstatt lernt man den Arbeitsplatz und das Handwerk des Maskenschnitzers kennen. Auch die Künstler der benachbarten Wildkogel-Akademie präsentieren sich mit ihren Werken und die Bläsergruppe der Trachtenmusikkapelle Neukirchen sorgt für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen.

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Ein Tipp für alle, bei denen die Furcht die Faszination für dieses Brauchtum überwiegt: Wer die sympathischen Mitglieder der Venedigerpass beim Besuch der Werkstatt persönlich kennenlernen durfte, und somit weiß, wer sich hinter den schaurigen Larven versteckt, der wird sich in der nächsten Adventzeit beim Erklingen der Kramperl-Glocken nicht mehr ganz so sehr fürchten.